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Budde, Harald: Zwischen Bett und Sofa
Vom Mythos der Nachkriegsjahre (Ein erotischer Roman)
ISBN 3-925191-88-7 (1994)
120 Seiten, Kt., EUR 10,20

In unvergleichlich satirischer Art nimmt Harald Budde das Bürgertum und das wieder erwachende Künstlertum der Berliner Nachkriegszeit 'auf die Schippe'. Vergleiche zu unserer Zeit sind legitim und durchaus gewollt.
Der Held, ein Transvestit, nicht recht wissend, ob er nun Männlein oder Weiblein ist, fühlt sich mehr zu den Frauen hingezogen. Diese, durch seine Bekleidung genarrt, akzeptieren ihn als Freundin, was ihm dann auch wieder zu wenig ist. Dennoch lieben ihn Brunhilde, Lilli, Barbara, Magdalena und 'Cici', die eigentlich Johannes heißt.
Und dann ist da noch der alte Nazi-Professor Adolf Pingelmann, der als Fiktion durch die gesamte Geschichte spukt.

»... Hinter der lebenshungrigen Fassade zeigen sich zunehmend auch die Probleme einer Generation. Budde entwirft ein sensibles Zeitbild, das unter der flapsigen Oberfläche ernsthaft in das Seelenleben der Nachkriegszeit dringt.« Berliner Morgenpost
»... Was sind all die Junggenies gegen – Harald Budde? ... Ja, es gibt noch Hoffnung, denn es gibt Budde, seine Filme, seine Dichtung. ...« tip-Magazin, Berlin

Harald Budde, geboren 1934 in Berlin, dort lebend; Ausbildung als Kameramann und Filmtrickzeichner. Seit 1956 regelmäßig publizistisch tätig. Veröffentlichungen von Prosa und Lyrik in über 80 Anthologien, außerdem in Literaturzeitschriften, Schulbüchern, Tageszeitungen und Zeitschriften. Autor zahlreicher aufgeführter Bühnenwerke. Veröffentlichung von vier literarischen Büchern und einem kunstwissenschaftlichen Werk.
Harald Budde ist auch als Filmemacher tätig.
Er erhielt für seine Werke diverse Preise und Ehrungen.